Supervision

Teams von sozialpädagogischen Einrichtungen

Supervision in Kindertagesstätten ist pädagogisch intendierte Form der Praxisberatung, die der Personal- und Teamentwicklung sowie damit verbundenen struktur- und einzelfallbedingten Problemlösungen dient. 

Auf Personalentwicklung fokussiert, dient Supervision in Kindertagesstätten der Bearbeitung beruflicher Fragestellungen innerhalb des konkreten Praxisfeldes. Wobei die Anliegen und Erfahrungen der Mitarbeiterinnen den thematischen Gegenstand der Supervision darstellen.

Perspektive ist die Verbesserung der beruflichen Handlungskompetenzen und die psychischen Verarbeitungsmöglichkeiten berufsbedingter Erfahrungen. 

So pendelt die Teamsupervision zwischen Fallarbeit zu alltäglichen Problemen, Selbsterfahrung und Gruppenprozessanalysen. Sie ist eine Anwendung des Gedankens, Veränderungsprozesse ganzheitlich anzustoßen, auch dadurch, dass die Ressourcen der Kolleginnen zusätzlich der Problemlösungserarbeitung dienen. Das Verhalten jedes Einzelnen hat eine mittelbare und unmittelbare Auswirkung auf die Arbeit der anderen.

Teamdynamik, Fallarbeit und institutionelle Aspekte werden parallel in den Blick genommen, weil sie sich gegenseitig bedingen.

Die Verbesserung der professionellen Kompetenzen wird u.a. durch folgende Ziele erreicht:

– Gestaltung der Beziehungen mit Kindern, KollegInnen und Eltern;

– Wahrnehmung von Interaktions- und Verhaltensmustern;

– Erarbeiten neuer Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten;

– Erhöhung der Selbstverantwortlichkeit (auch im Setting der Supervision);

– Einblick in Teamprozesse und Stärkung von Kommunikationskompetenz;

– Erkennen, welche Beziehungsmuster sich wiederholen;

– Klärung von impliziten Aufträgen (Träger, Gemeinde, etc.);

– Sensibilisierung für Sinn- und Gelingensorientierung;

– Förderung von Flexibilität und Frustrationstoleranz;

– Entwicklung persönlichen Potentials (Ressourcenorientierung);

– Zugewinn von Selbstsicherheit;

– Vermeidung von burnout-Phänomenen;

– Entwicklung eines persönlichen Stils im kollektiven Auftrag.

Teamentwicklung

Ein Team ist mehr als eine Gruppe von KollegInnen.

Teamarbeit muss erlernt werden. Dafür gibt es konkrete Bedingungen.

Elementarpädagogik ist geprägt von Arbeit im Team und Arbeit am Team.

Teamentwicklung setzt individuelle pädagogische Haltungen, Qualifikationen und Aufgabenbereiche zu konsensfähigen kollektiven Zielen in Beziehung.

Teambeschreibungen von sozialpädagogischen Fachkräften wie „Wir verstehen uns alle gut, wir sind wie eine Familie, schwierig sind hier die Kinder und die Eltern“, garantieren möglicherweise noch nicht die gesicherte Qualität eines gemeinsamen pädagogischen Auftrags. Vielmehr zeichnet ein gutes Team sich dadurch aus, dass es streitbar ist, dass Beziehungen und fachliche Differenzen geklärt und Konflikte wahrgenommen, verstanden und gelöst werden.

Hauptlernziel ist die optimale Kommunikation.

Schwerpunkte der Teamentwicklung:

– Qualitätsmanagement

– Beziehungsklärung

– Leitungsressourcen und Führungskompetenzen

– Zieldefinition

Ich empfehle für die Teamentwicklung einen Einführungstag, ein Wochenende und einen Auswertungstag. Ideal sind sechs ganze Tage, zwischen denen die gelernten Inhalte in der Praxis erprobt werden.

Konzeptionsberatung

Eine Konzeption entwickelt sich in einem begleiteten Prozess, an dessen vorläufigen Ende eine zu veröffentlichende Verschriftlichung steht, die in der Zukunft aktualisiert werden kann.

Dabei werden Ihre Mitarbeiterinnen in Lernkreativität, Kommunikationskompetenz und Entwicklungsmanagement gefördert und gefordert.

Da Kinder, Eltern und Trägervertreter an geeigneten Stellen in den Prozess eingebunden werden sollen, ist ein angemessenes Engagement der Mitarbeiterinnen auch zwischen den Treffen wünschenswert.

Die verschriftlichte Konzeption kann Teil von Dienstverträgen und Stellenbeschreibungen werden.

Sie verdeutlicht das individuelle Profil der Einrichtung mit ihren Zielen und Schwerpunkten. Dabei fördert sie die Wertschätzung der gelebten Pädagogik und den Selbstwert der Mitarbeiterinnen.

Ich empfehle für die Konzeptionsentwicklung einen Gesamtzeitraum von etwa einem Jahr.

Nach meiner Erfahrung hat es sich bewährt den Prozess mit jeweils einem ganzen Tag (6 Stunden) zu beginnen und abzuschließen. Dazwischen könnten 8 weitere dreistündige Treffen liegen.

Vorträge und Referate

Manchmal ist es für Dienstbesprechungen, Pädagogische Tage oder Elternabende hilfreich, wenn zu bestimmten Themen vertiefende oder neue Impulse von außen gesetzt werden.

Sie können mich zu den in der Lebenswerkstatt angebotenen Seminar-Themen einladen oder Ihre speziellen Wünsche mit mir absprechen.

Für Elternabende hat sich bewährt, mit der Nachbareinrichtung Kontakt aufzunehmen und deren Eltern zu einen thematischen Abend dazu zu bitten.

Dabei könnten Sie einen Teilnehmerbeitrag von 5,- pro Elternpaar erheben, so dass für Ihren Fortbildungsetat keine Kosten anfallen.

Termine können Sie telefonisch mit mir vereinbaren.

Trau dich ins Leben!